Wattwanderer saßen auf Sandbank fest (Foto)


Spiekeroog (DGzRS) – Fast auf den Tag genau drei Monate, nachdem die Neuharlingersieler Seenotretter am 10. Mai 2008 fünf Mädchen im Wattenmeer aus unmittelbarer Gefahr gerettet hatten, rückten Wolfgang Gruben und Peter Henning am Dienstagabend gegen 18.40 Uhr erneut mit ihrem Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL aus, um zwei bis zum Bauch im Wasser stehende Menschen zu retten.

Mutter (52) und Sohn (25) mussten ihre Wattwanderung auf einer Sandbank westlich Spiekeroog unterbrechen: „Wir dachten, hier kommt das Wasser nicht hin…“.

Eine Spaziergängerin am Strand der ostfriesischen Insel hatte die beiden gesichtet und sofort die Polizei informiert, die den Alarm an die SEENOTLEITUNG BREMEN umgehend weiterleitete.

Nach knapp 30 Minuten standen Mutter und Sohn durchnässt und frierend trotz sommerlicher Wärme sicher an Bord des 9,5 Meter langen und 18 Knoten (ca. 34 km/h) schnellen Seenotrettungsbootes. Vormann Wolfgang Gruben: „Wir hatten kräftigen Wind, der das Wasser höher als sonst auflaufen ließ.“

Die Seenotretter ließen die NEUHARLINGERSIEL auf der Sandbank regelrecht stranden, nahmen die Beiden auf und brachten sie nach Neuharlingersiel.

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