Warten auf die Rettung: Schwangere stirbt in Witten


Witten (rd.de) – Der Schock bei den Beteiligten sitzt tief. Ein Ehepaar mit einem Kleinkind war am Sonntag in Witten an der Zeche Nachtigall unterwegs, als die schwangere Frau zusammenbrach. Ersthelfer warteten lange vergeblich auf Rettung. Inzwischen übernahmen DLRG-Ersthelfer die Versorgung. Die Feuerwehr weist die erhobenen Vorwürfe zurück.

Ersthelfer bestehen gegenüber der Hertener Allgemeinen Zeitung darauf, dass die Zeitspanne zwischen Notruf und dem Eintreffen des RTW fast eine dreiviertel Stunde betragen haben soll. Die Leitstelle versichert hingegen, dass der Wagen binnen acht Minuten vor Ort war. Der Vorfall bedarf der Aufklärung.

Sicher scheint hingegen, dass der Notrufweg nicht optimal war. Der Notruf ging an die Polizei und nicht an die 112. Auch war der Ehemann der Ansicht, dass es sich nur um eine kleine Ohnmacht handele. Er sollte sich dramatisch irren. Als der RTW eintraf, stellte sich heraus, dass kein Notarzt mit alarmiert wurde. Im Endeffekt kam für die schwangere Frau die Rettung zu spät. Eine Obduktion soll nun die Todesursache klären.

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