Wacken-Open-Air 2008: Sicherheitskräfte ziehen Bilanz


Steinburg (ots) – Das Wacken-Open-Air 2008 mit zirka 75.000 Teilnehmern verlief wieder einmal nahezu friedlich. „Die Teilnehmer haben es uns erneut leicht gemacht“, betonte Polizeipressesprecher Michael Baudzus nach Veranstaltungsschluss.
Rettungs- und Sanitätsdienst, Freiwillige Feuerwehren, privater Sicherheitsdienst des Veranstalters, Ordnungsamt des Amtes Schenefeld und Polizei hatten keine Mühe, die Rock-Veranstaltung in der Steinburger Gemeinde (1.850 Einwohner) problemlos abzuwickeln.

Die Zahlen des Rettungs- und Sanitätsdienstes: a) Hilfeleistungen des Sanitätsdienstes: ca. 2800; b) Transporte in Krankenhäuser: ca. 300. Es waren insgesamt 14 Ärzte, 120 Rettungsassistenten und 250 Helfer des DRK Kaltenkirchen im Einsatz.

„Die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsdiensten klappte reibungslos“, sagte Jörg Zydziak von der Rettungskooperation in Schleswig-Holstein (RKISH). „Besonders Wespenstiche lösten bei etlichen Metalheads böse allergische Reaktionen hervor, auch machte die Hitze vielen Besuchern zu schaffen “ so Zydziak

Nach Aussagen von FFW-Einsatzleiter Matthias Venohr rückte die Feuerwehr zu rund 190 Einsätzen aus. „Dazu zählten das Löschen von kleinen Feuern und sonstige Hilfeleistungen.“ Allerdings brannten in der Nacht zu Freitag drei Dixi-Klos nahe einer Camping-Fläche. Schnell eilten Feuerwehr, Polizei und Rettungssanitäter zum Einsatzort. „Dank des schnellen und beherzten Einschreitens konnte eine Katastrophe verhindert werden“, so Venohr. Das Feuer drohte auf benachbarte Zelte überzugreifen. Die Camper mussten geweckt beziehungsweise herausgezogen und evakuiert werden. Vorsorglich wurden insgesamt acht Personen in umliegende Krankenhäuser wegen Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung eingeliefert. Alle Personen wurden morgens nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.

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