VOX-Magazin arbeitet Unfälle auf


Südkirchen (ots) – Ein Van fliegt über die Menschenmenge hinweg durch die Luft. Ein siebenjähriger Junge wird seinem Vater jedoch von der Schulter gerissen.

Das tragische Unfallschicksal des siebenjährigen Jungen aus Nordkirchen, der beim St.-Martinsumzug in Südkirchen vor nunmehr 13 Monaten durch ein Auto regelrecht von der Schulter seines Vaters gerissen wurde, hat viele Menschen erschüttert. Wie aber geht es dem Jungen heute? Und wie konnte es überhaupt zu dem spektakulären Unfall kommen?

Im Rahmen seiner Beitragsreihe „Die Unfallakte“ widmet sich das VOX-Magazin „auto mobil“ am Sonntag (21. Dezember 2008, 16.50 Uhr bis 18.15 Uhr) in einem achtminütigem Filmbericht den genauen Umständen dieses Unfalls. Dazu wurden neben der Familie auch Augenzeugen und Unfallanalytiker interviewt.

Die Serie „Die Unfallakte“ ist ein Präventionsprojekt des nordrhein-westfälischen Innenministeriums und wird von VOX in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Polizeibehörden realisiert.

Was damals geschah: Obwohl die Cappenberger Straße am 11. November 2007 innerorts durch mehrere Streifenwagen und Feuerwehrfahrzeuge abgesperrt war, hatte die damals 37-jährige Fahrerin eines VW Sharan dies offensichtlich nicht mitbekommen und war nach Feststellungen der Dekra-Sachverständigen in Münster „mit mindestens 90 km/h und einer Flughöhe von 2,04 Meter“ über den Kreisverkehr geschossen. Tragischerweise hatte zu diesem Zeitpunkt der Junge ausgerechnet auf den Schultern des Vaters gesessen.

Entscheidend für das Überleben des Kindes, der bei dem Unfall schwerste Kopf- und Hirnverletzungen davongetragen hat, sie die perfekte notärztliche Versorgung an der Unfallstelle gewesen.

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