Vorläufige Wiesn-Bilanz 2013: „durchaus lebhaft“


München (BF/BRK) – Das Münchner Oktoberfest 2013 – von Kennern kurz Wiesn genannt – wird vom Einsatzaufkommen ähnlich wie in den vorangegangenen Jahren ausfallen. Die Feuerwehr bezeichnete das Volksfest als „durchaus lebhaft“.

Die Feuerwehr-Notärzte, die rund um die Theresienwiese eingesetzt wurden, hatten 235 Patienten zu versorgen. Durch die Integrierte Leitstelle wurden 3.200 Einsätze des Rettungs-, inklusive Notarzt-, und Sanitätsdienstes bearbeitet. Die Patientenzahlen liegen dabei in etwa bei denen des Vorjahres (2012: 3.197 Einsätze).

Helfer und Ärzte des Münchner Roten Kreuzes standen während des 180. Oktoberfestes 7.551 hilfebedürftigen Wiesn-Besuchern und -mitarbeitern zur Seite. Das Einsatzspektrum reichte von kleineren Blessuren bis zu chirurgischen, internistischen und neurologischen Notfällen.
 
3.635 Patienten mussten ärztlich behandelt werden. Häufiges Beschwerdebild waren chirurgische Weichteilverletzungen wie Schnitt-, Schürf- und Platzwunden. 638 Personen mussten in der BRK-Sanitätsstation wegen Intoxikation (hauptsächlich Alkohol-, aber auch Mischvergiftungen) medizinisch überwacht werden.

Der Wiesn-Löschzug der Berufsfeuerwehr hatte mehr als 20 Alarme. Bei den Bränden handelte es sich aber ausschließlich um Kleinbrände, die schnell beherrscht wurden.

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