Vom Faschingswagen gefallen


Rezstadt, Main/Spessart (pol) – Am Rosenmontag ist ein Mann von einem Faschingswagen gefallen, der auf dem Weg zu einem Faschingsumzug war. Der 34-Jährige, der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Eine Gruppe junger Leute hatte sich um die Mittagszeit in der Ortsmitte von Retzstadt getroffen. Kurze Zeit später kam auch ein 24-Jähriger mit einem Unimog und einem Faschingswagen dazu. Die Personen wollten am Himmelstadter Faschingszug teilnehmen. Auch der später Verunfallte befand sich unter ihnen.

Als dann alle aufgestiegen waren, wollte der Fahrer nach eigenen Angaben angeblich nur kurz zu sich nach Hause fahren. Die weitere Fahrt nach Himmelstadt habe der 23-Jährige – so seine Angaben gegenüber der Polizei –eigentlich ohne Passagiere auf dem Anhänger durchführen wollen.

Allerdings fiel der 34-Jährige schon 500 Meter nach dem Ortsschild aus dem Faschingswagen, ohne dass die Mitfahrer dies bemerkt hätten. Erst als der Faschingswagen anhielt, wurden die jungen Leute darauf aufmerksam, dass weiter hinten jemand auf der Straße lag.

Beim Sturz von dem Wagen hatte sich der 34-Jährige eine Kopfplatzwunde am Hinterkopf und ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Verkehrsteilnehmer hatten sich bereits um den Verletzten gekümmert. Ein zufällig vorbei kommender Arzt führte die Erstversorgung durch. Danach wurde der Geschädigte vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Die weiteren Ermittlungen führt jetzt die Polizeiinspektion Karlstadt. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen hat den Sturz des Mannes vom Faschingswagen offensichtlich niemand mitbekommen. Jetzt wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Für die Faschingstreibenden aus Retzstadt war nach dem Unfall die Fahrt beendet. Die Weiterfahrt des Faschingswagens unterband die Karlstadter Polizei.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?