Vierjähriger bleibt in Astgabel stecken


München (BF) – Ein vierjähriger Junge ist am Montagnachmittag (03.03.2014) in München beim Spielen in einer Astgabel steckengeblieben.

Das Kind befand sich auf dem Gelände einer Kindertagesstätte, als es gegen 14:30 Uhr auf einen Baum kletterte. Dabei blieb es so unglücklich mit einem Bein in einer Astgabel stecken, dass er sich nicht mehr von allein befreien konnte. Die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte verständigten die Feuerwehr und den Rettungsdienst.
 
Die Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr versuchten zunächst mit Lufthebekissen, die Astgabel wegzudrücken. Dies gelang aber nur um wenige Zentimeter und reichte nicht zur Befreiung des Jungen aus.

Mit einer elektrischen Kettensäge schnitten die Einsatzkräfte daraufhin einen Teil der Astgabel ab. Mit einem weiteren Schnitt wurde ein Keil herausgeschnitten. Mit den Lufthebekissen konnte die Feuerwehr so die Astgabel auseinander drücken und den Jungen befreien.

Während der ganzen Rettungsaktion betreute der Rettungsdienst den Jungen. Ein Notarzt untersuchte den Vierjährigen anschließend auf Verletzungen. Unverletzt konnte ihn seine Mutter danach in die Arme nehmen.

Für seine Tapferkeit erhielt der Junge im Anschluss noch ein paar Gummibärchen. Damit waren der Schock und die Tränen schnell vergessen.

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