Vier Rettungsschwimmer der DLRG wachen in Südafrika


Bad Nenndorf (dlrg) – Gestern sind vier deutsche Rettungsschwimmer der DLRG in die Region Eastern Cape/Südafrika geflogen. Sie sind Kaderathleten des DLRG Landesverbandes Niedersachsen und werden einen Monat Wasserrettungsdienst in Südafrika versehen.

Während im Juni dieses Jahres vier südafrikanische Rettungsschwimmer die ehrenamtlichen Lebensretter der DLRG auf Borkum und in Cuxhaven unterstützten, trat die niedersächsische Delegation gestern den Gegenbesuch an.

In Eastern Cape werden sich die niedersächsischen Rettungsschwimmer mit ganz anderen Bedingungen konfrontiert sehen. Haie, verschiedene Quallenarten sowie längere und videoüberwachte Strände sind nur einige Unterschiede. Während die Wachgänger der DLRG auf freiwilliger Basis arbeiten, ist es für die Kollegen in Südafrika ein Beruf.

Hans-Jürgen Müller, Präsident des DLRG Landesverbandes Niedersachsen, freut sich über die Chance, die die vier Rettungssportler mit dem Austauschprojekt erhalten: „Sie lernen nicht nur mit anderen Gegebenheiten, anderer Technik und anderen Gefahren umzugehen, sie haben auch die Chance eine andere Kultur kennenzulernen und die Bande zur Partnerregion Eastern Cape zu vertiefen.“

Das Projekt findet im Rahmen der Partnerschaft des Landes Niedersachsen mit der Region Eastern Cape statt. Die Partnerschaft besteht seit dem Jahr 1995. Seit 2006 gibt es eine eigene Kooperationsvereinbarung für den Sport, die zwischen dem LandesSportBund Niedersachsen als Koordinator und dem Landesverband Niedersachsen e.V. dortigen Sportministerium, dem Department of Sport, Recreation, Arts and Culture, geschlossen wurde. Das DLRG-Projekt ist eines von zehn Projekten, die im Rahmen der Landespartnerschaft mit dem Eastern Cape in 2012 stattfinden.

Diese erste Umsetzung des Projektes mit Besuch und Gegenbesuch dient als Maßstab für den eventuellen Ausbau und die Fortführung der Partnerschaft. In den folgenden Jahren könnte die Teilnehmerzahl erhöht und der Zentrale Wasserrettungsdienst Küste (ZWRD-K) besonders in der Vorsaison unterstützt werden (Wintersaison in Südafrika).

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