Viel Arbeit zum Karnevalsauftakt


Köln (BF) – Die Karnevalseröffnung in Köln bescherte dem Rettungsdienst und den Kölner Hilfsorganisationen einen Großeinsatz, denn weitaus mehr Karnevalistinnen und Karnevalisten strömten auf Alter Markt und Heumarkt als in den Vorjahren.

Mildes Wetter, günstiger Wochentag und ein jeckes Datum zogen so viele Närrinnen und Narren in die Altstadt, dass die kooperative Einsatzleitung des Ordnungsamts zeitweise die Zugänge zu den Plätzen schließen musste. Zur Mittagszeit versorgten der Rettungsdienst Köln und die Hilfsorganisationen im Sanitätsdienst mehr als doppelt so viele Einsätze als 2010.

Zur Überwachung der Sicherheit bestreiften auch fünf Feuerwehrbeamte die Altstadt. Auf der Deutzer Werft wurde eine provisorische Rettungswache mit 15 Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug durch die Feuerwehr eingerichtet.

Unter den Einsätzen waren fast die Hälfte Stürze und Verletzungen durch Alkoholeinfluss, auch die meisten inneren Erkrankungen waren alkoholbedingt. Trotz höherer Besucherzahlen stiegen die Einsätze durch Glasschnitte oder mit betrunkenen Jugendlichen nicht.

Zum Abend stiegen die Einsatzzahlen um den Zülpicher Platz merklich, weil sich das karnevalistische Treiben mehr und mehr dorthin verlagerte.

Tragisch endete ein schwerer Verkehrsunfall um 14:45 Uhr in Deutz: Ein 75-jähriger Mann wurde nach Ermittlungen der Polizei auf dem Gehweg von einem Pkw tödlich verletzt. Der Pkw war zuvor mit einem zweiten an der Kreuzung Poller Kirchweg und Am Schnellert kollidiert. Der Rettungsdienst leitete sofort eine Wiederbelebung und Wundversorgung ein. Der Fußgänger erlag jedoch im Krankenhaus kurz darauf seinen schweren Verletzungen.

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