Viel Arbeit für die Seenotretter am Wochenende


Bremen (DGzRS) – Bei insgesamt 21 Einsätzen haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Nord- und Ostsee am Wochenende (01./02.06.2013) 45 Menschen aus kritischen Gefahrensituationen befreit.

Eine 17 Meter lange Segelyacht mit sieben Personen an Bord verlor am Sonntag zwei Seemeilen (ca. 3,8 Kilometer) vor Warnemünde den Propeller und musste bei bis zu zwei Meter Seegang notankern. Nur eine knappe Viertelstunde nach der Notmeldung war der Seenotkreuzer „Arkona“ vor Ort. Während des Einschleppens der Yacht in den Warnemünder Hafen riefen die Seenotretter sicherheitshalber einen Rettungswagen zum Hafen, da eine 75-jährige Frau an Bord der Yacht unter schwerer Seekrankheit litt. Ein Transport ins Krankenhaus war schlussendlich aber nicht erforderlich.

In der Kieler Förde geriet ein Angelkutter mit 17 Personen an Bord ebenfalls am Sonntag in eine gefährliche Lage. Im vielbefahrenen Fahrwasser fiel die Maschine aus und konnte nicht wieder in Betrieb genommen werden. Der Seenotkreuzer „Berlin“ war zur Stelle und nahm das Fahrzeug in Schlepp. Um den Kutter durch die schmale Zufahrt des Möltenorter Hafens zu bugsieren, ließen die Seenotretter das Tochterboot zu Wasser und baten die freiwilligen Kollegen der Station Schilksee mit dem Seenotrettungsboot „Walter Rose“ um Unterstützung. Den beiden Rettungseinheiten gelang es, den Kutter sicher an die Pier zu bringen.

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