Viel Arbeit für die First-Responder Dietmannsried


First Responder DietmannsriedDietmannsried (JUH) – Mit elf Einsätzen hatten die ehrenamtlichen Johanniter Rettungskräfte des First Responders Dietmannsried an diesem Wochenende ungewöhnlich viel zu tun.

„Von Freitagabend bis Sonntag hatten wir insgesamt elf Einsätze“, erzählt Robert Gast vom First-Responder-Team der Johanniter in Dietmannsried. „Das war außergewöhnlich viel zu tun!“ Die ehrenamtlichen Rettungskräfte versorgten zahlreiche Patienten vor Ort und auch in der Region. „Wir waren in Altusried, Börwang, Lauben, Heising oder Probstried. Ein Einsatz war sogar in Kempten“, so Gast.

Die Johanniter sind rein ehrenamtlich als „Ersthelfer vor Ort“ tätig, um den regulären Rettungsdienst bei Bedarf zu unterstützen: „Wenn Rettungswagen und Notarzt einen langen Anfahrtsweg haben oder durch einen anderen Einsatz gebunden sind, kommen die First Responder als Ersthelfer vor Ort zum Einsatz“, erklärt Robert Gast. So können die Rettungssanitäter und Rettungsassistenten die Versorgungslücke zwischen Notruf und Eintreffen des regulären Rettungsdienstes deutlich verkürzen. „Bis zu zehn Minuten schneller kommt professionelle Hilfe“, so Gast. Für die Patienten eindeutig ein Vorteil: „Oft zählt doch jede Sekunde“, weiß Rettungssanitäter Robert Gast. Am Wochenende half er sieben Menschen – nach einem Verkehrsunfall genau so wie bei einem Herzinfarkt. Andere Johanniter versorgten Patienten nach einem Sturz.

Wie wichtig die Aufgabe der Ehrenamtlichen ist, belegt auch die Statistik: In diesem Jahr kamen sie bereits 95 Mal zum Einsatz, in 2009 versorgten sie rund 160 Patienten, bis der Rettungsdienst eintraf. „Die Steigerung in diesem Jahr beobachten wir genau“, erklärt Martin Fackler, stellvertretender Leiter des Teams. „Wir wollen mit noch mehr Ehrenamtlichen für die Sicherheit in der Region sorgen und unsere Sanitäter dafür aus- und fortbilden.“

Das First-Responder-Team der Johanniter in Dietmannsried finanziert die Qualifizierung und die Ausstattung wie Fahrzeug und medizinisches Equipment aus Spendengeldern. „Daher freuen wir uns über jede Unterstützung“, so Fackler.

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