Viel Arbeit beim Open-Air-Konzert


Püttlingen/ Heusweiler (DRK) – Das Rocco del Schlacko Open Air machte dem Deutschen Roten Kreuz schon am ersten Veranstaltungstag viel Arbeit.

In den drei Sanitätsstationen auf dem Festivalgelände auf den Sauwasen in Herchenbach herrschte durchgehend reger Betrieb, denn das schöne Wetter sorgte schon am Mittag für einen regen Zuschauerzuspruch und sehr viel Betrieb auf dem Campingplatz. Bis Mitternacht mussten 40 Personen vom DRK in umliegende Kliniken gebracht werden. In den Notaufnahmen – vor allem in der Chirurgie im Püttlinger Knappschaftskrankenhaus – herrschte Hochbetrieb. Die Patienten wurden in der Regel ambulant versorgt und wieder entlassen.

Viele Verletzungen gab es beim Tanzen vor der Bühne. So mancher trat schief auf. Mehrere Sprunggelenksverletzungen waren die Folge. Prellungen und Verstauchungen waren nicht zu vermeiden. Nur wenige Blessuren waren mit böser Absicht entstanden. Lediglich zwei Opfer von Schlägereien kamen in die Klinik. Auch die alkoholbedingten Notfälle blieben im Rahmen.

Die Einsatzauslastung veranlasste das DRK das Personal aufzustocken. Aus diesem Grund wurde am Samstag zusätzlich ein Notarzt beim Rocco stationiert. Erstmals wurde die Sanitätswache am Campingplatz auch über Nacht in Bereitschaft gehalten. Nach Ansicht des DRK ist die Zahl der Einsätze einem Event dieser Größenordnung entsprechend.

Der Samstag nahm jedoch einen ruhigeren Verlauf als erwartet. Lediglich zehn Festivalbesucher mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Markus Litz, Einsatzleiter des DRK, war mit dem Einsatz rundum zufrieden. „Bei 24.000 Besuchern an beiden Tagen haben wird mit rund 200 medizinischen Behandlungen vor Ort zwar viel zu tun, die Lage aber zu jedem Zeitpunkt gut im Griff.“ Zudem wurde das neue Qualitätsmanagement des Veranstalters gelobt: Rettungswege seien offen und die Kooperation mit dem Sicherheitsdienst vorbildlich gewesen.

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