Videoüberwachung aus RTW: Erster Erfolg


Bremerhaven (BF) – Gewalt gegen Rettungskräfte ist auch in Bremerhaven ein Problem. Die Berufsfeuerwehr zieht nun eine erste Bilanz der durchgeführten Präventionsmaßnahmen. So konnte ein mutmaßlicher Täter jüngst dank Kameraüberwachung des Umfelds eines Rettungswagens überführt werden.

Seit Ende 2011 sind viele Rettungsfahrzeuge in Bremerhaven mit Rundumkameras ausgestattet. Zudem wird das Personal im Umgang mit aggressiven Personen geschult, unter anderem mit Deeskalationstrainings.

Nach einem erneuten Angriff auf einen Rettungssanitäter der Feuerwehr Bremerhaven im März konnte nun ein Tatverdächtiger anhand von Videoaufnahmen ermittelt werden. Zudem seien die Aufnahmen als Beweismittel zugelassen, freut sich der Dezernent der Feuerwehr, Jörn Hoffman: „Auch unsere Beharrlichkeit, die Kameras zu installieren, findet nun ihre Bestätigung.“

2 Responses to “Videoüberwachung aus RTW: Erster Erfolg”

  1. tangotango on September 4th, 2013 09:25

    Dieser Überwachungsmist hilft, wenn überhaupt, auch immer nur nachher, wenn es um die Strafverfolgung geht. Dem Opfer in der akuten Situation bringt es nichts, so lange nicht jede Kamera live(!) von Personal überwacht und im Falle des Falles sofort(!) Hilfe losgeschickt wird.

    Der angegriffene RS hätte genauso gut vor der laufenden Kamera abgestochen werden können.. die Kamera hat ihm jedenfalls nicht geholfen.

  2. Robin on September 18th, 2013 17:24

    Bei Vielen Mitmenschen mangelt es mittlerweile an bestimmten Grundwerten wie Respekt und Anstand.
    Da gebe ich tangotango absolut Recht.
    Was bringt es dem Tatverdächtigen ein? Wenn überhaupt dann so etwas wie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. Lachhaft ! Hier ist eine konsequentere Bestrafung für solche Gewalttäter notwendig.

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