Versicherte würden Notfalldaten speichern


OrgaSiegburg (VdAK) – 70 Prozent aller gesetzlich Versicherten begrüßen die neuen Möglichkeiten und Funktionen der eGK. Dies ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Spitzenverbände der Krankenkassen.

Dabei ist die Bereitschaft, freiwillige Angaben wie Notfalldaten, Arzneimitteldokumentation und medizinische Daten für die elektronische Patientenakte zu speichern und zu nutzen groß: Die Mehrheit kann sich vorstellen, diese freiwilligen Funktionen zumindest wahrscheinlich zu nutzen. Eine besonders große Akzeptanz findet hier bei den gesetzlich Versicherten die Speicherung von Notfalldaten, die 73 Prozent ganz sicher freigeben würden. Allerdings bestehen bei 73 Prozent der befragten Versicherten auch Bedenken, dass die Daten auf der eGK von Unberechtigten eingesehen und missbraucht werden könnten.

Wenn es um den Einführungszeitpunkt der eGK geht, zeigen sich bei den gesetzlich Versicherten ganz eindeutige Präferenzen: 75 Prozent geben der späteren Einführung einer Komplettversion, mit der alle Anwendungen möglich sind, den Vorzug vor der schnellen Einführung einer Basiskarte, die zunächst nur einige Funktionen erfüllt.

Durchgeführt wurde die Studie von der Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH. In einem mehrstufigen systematischen Zufallsverfahren ausgewählt, wurden insgesamt 2.009 gesetzlich versicherte Bürger ab 16 Jahren befragt. Die Befragung erfolgte mittels eines computergestützten Telefoninterviews (CATI).

(Foto: Orga GmbH)

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