Verlängertes Wochenende forderte Bergwacht


Freiburg (pm) – Zu insgesamt drei Einsätzen wurde die Bergwacht Freiburg seit Donnerstag alarmiert. Viele Touristen und Einheimische nutzten das verlängerte Wochenende für Ausflüge in die nähere Umgebung.

Beim Mountainbiken am Rosskopf zog sich ein 48 Jahre alter Mann eine Schulterverletzung zu und musste notärztlich versorgt werden. Da sich die Suche nach dem genauen Unfallort schwierig gestaltete, wurde auch ein Rettungshelikopter der Deutschen Rettungsflugwacht eingesetzt. Die bodengebundenen Einsatzkräfte der Bergwacht konnten so aus der Luft zügig zur Unfallstelle dirigiert werden.

Eine knappe Stunde später musste eine 65 Jahre alte Frau am Schlossberg in Freiburg gerettet werden, nachdem sie im steilen Gelände rund 10 Meter abgestürzt und auf einem dicht bewachsenen Absatz liegen geblieben war. Unter Seilsicherung wurde die Frau, die sich bei ihrem Sturz mehrere Frakturen zuzog, bis zum nächsten Weg gebracht und anschließend dem Deutschen Roten Kreuz übergeben. „Der Einsatz hat gezeigt, dass wir mit unserer Spezialausrüstung und unserem Know-How auch im unmittelbaren Stadtgebiet wertvolle Hilfe leisten können. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz konnte die Patientin sicher aus der schwierigen Lage gerettet werden“, berichtet Bergwacht-Einsatzleiter Philipp Schweizer.

Am Sonntagvormittag musste die Bergwacht Freiburg ein drittes Mal ausrücken. Am Schauinsland war erneut ein Mountainbiker gestürzt und hatte sich dabei Kopfverletzungen zugezogen. Auch hier konnte der Patient nach der notfallmedizinischen Erstversorgung und dem Abtransport durch die Bergwacht dem Rettungsdienst übergeben und zur Weiterbehandlung in eine Freiburger Klinik gebracht werden.

„Verlängerte Wochenenden, Schulferien und schönes Wetter bedeuten für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte immer eine erhöhte Arbeitsbelastung. Die Gewissheit, sich im Notfall auf schnelle und kompetente Hilfe verlassen zu können, ist jedoch Voraussetzung für die touristische Attraktivität unserer Region. Unsere Einsatzkräfte bilden sich deshalb regelmäßig mit großer Motivation fort und stehen rund um die Uhr für Rettungseinsätze zur Verfügung“, erklärt Bergwacht-Pressesprecher Adrian Probst.

(Quelle: Bergwacht Freiburg)

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