US-Sanitäter zu Gast in Berlin


Einweisung eines US-Kameraden (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/Seeliger/Matthias Seeliger)

Berlin (pm) – Am Bundeswehrkrankenhaus Berlin setzt sich ein erfolgreiches Projekt der Kooperation mit US-amerikanischen Sanitätskräften fort.

Nachdem bereits ein BlackHawk-Hubschrauber im Februar zu Ausbildungszwecken am Hauptstadtkrankenhaus landete, kamen fünf US-Sanitäter, die als Flightmedics auf der BlackHawk mitfliegen und bald im Norden Afghanistans eingesetzt werden, zu einem zweiwöchigen Praktikum. Wird ein ISAF-Soldat im Norden Afghanistans so verletzt oder verwundet, dass eine sofortige Luftrettung notwendig ist, geschieht dies im Regelfall durch US-amerikanische BlackHawk-Hubschrauber. Die weitere ärztliche Versorgung im Feldlazarett Mazar-e Sharif erfolgt dann meist durch deutsche Mediziner.

Das Ziel des Trainings war neben der Erweiterung des notfallmedizinischen Wissens auch das gegenseitige Kennenlernen der praktischen Vorgehensweise. „Aus unserer Sicht ist es besonders wichtig, dass bei der Patientenübergabe aus Missverständnissen keine Nachteile für den Patienten entstehen“, so Dirk Oldenburg. Der Oberstabsarzt ist ein ISAF-erfahrener Notfallmediziner und war für die direkte Betreuung und Ausbildung der fünf US-Kameraden zuständig. So können die Flightmedics etwa bei der Aufnahme im Felde, je nachdem welche Nation betroffen ist, auf deutsches Sanitätspersonal treffen, ganz sicher aber bei der Übergabe im Camp Marmal. Das Feldlazarett unter deutscher Führung ist das zentrale Krankenhaus für alle schwerverwundeten ISAF-Soldaten aus dem Regional Command North (RC-N).

Mehr Informationen unter: www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de

(Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr, Matthias Seeliger)

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