Urlauber stirbt beim Wandern im Lattengebirge


Bischofswiesen (BRK/ml) – Kaum wurde das Wetter wieder besser, schon waren wieder unzählige Menschen in den heimischen Bergen unterwegs. Der Ausflug einer vierköpfigen Urlaubergruppe aus Nordrhein-Westfalen endete gestern tragisch.

Kein gutes Ende nahm ein Wanderausflug für eine vierköpfige Urlaubergruppe aus Nordrhein-Westfalen: Gegen 16.30 Uhr brach gestern ein 43-Jähriger aus der Gruppe auf dem Weg zwischen Klaushäusl und Steinerner Agnes im Lattengebirge bewusstlos zusammen.

Gegen 16.30 Uhr schickte die Leitstelle Traunstein Bergwacht und Rettungshubschrauber ins Lattengebirge, wo ein 43-jähriger Urlauber aus Nordrhein-Westfalen bewusstlos zusammengebrochen war. Der Mann war mit seiner Lebensgefährtin und einem weiteren Paar von der Steinernen Agnes in Richtung Klaushäusl unterwegs. Er war vorausgegangen, um das Auto zu holen und zum Wanderparkplatz zu fahren. Als er wieder in Richtung der Gruppe aufstieg, bekam er plötzlich Kreislaufprobleme und brach zusammen, woraufhin seine Begleiter einen Notruf absetzten.

Die Hubschrauberbesatzung konnte die Gruppe nach einem kurzen Suchflug oberhalb des Klaushäusls orten, musste aber in Winkl landen, da die Einsatzstelle im Wald lag. Notärztin und Rettungsassistent stiegen danach rund zehn Minuten lang zu Fuß auf; weitere Einsatzkräfte der Bergwacht konnten mit zwei Geländefahrzeugen bis zum Patienten vorfahren.

Trotz intensiver Wiederbelebungsversuche verstarb der Urlauber noch vor Ort. Seine Begleiter mussten vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut werden. Die Bergwacht brachte den Verstorbenen danach per Geländefahrzeug ins Tal und übergab ihn an den Bestatter. Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden waren im Einsatz, konnten aber keine Hinweise auf eine nicht natürliche Todesursache feststellen.

2 Responses to “Urlauber stirbt beim Wandern im Lattengebirge”

  1. NovemberW on August 14th, 2011 01:47

    Artikel über den Eigenunfall in Soest:
    „Beim Zusammenstoß wurde der Opel total beschädigt…“

    Wanderer stirbt
    „Kein gutes Ende nahm ein Wanderausflug für eine vierköpfige Urlaubergruppe aus Nordrhein-Westfalen: Gegen 16.30 Uhr brach gestern ein 43-Jähriger aus der Gruppe auf dem Weg zwischen Klaushäusl und Steinerner Agnes im Lattengebirge bewusstlos zusammen.

    Gegen 16.30 Uhr schickte die Leitstelle Traunstein Bergwacht und Rettungshubschrauber ins Lattengebirge, wo ein 43-jähriger Urlauber aus Nordrhein-Westfalen bewusstlos zusammengebrochen war.“

    In welch geistigem Zustand kommen denn solche grammatikalischen Schätze zustande? Liest hier niemand korrektur?

  2. Mario Gongolsky on August 15th, 2011 08:48

    Das Original der Polizeimeldung war schlechter. Wir bemühen uns schon, Meldungen dieser Sorte zu verbessern, damit der Sachverhalt verständlich ist. So haben wir zwischen den auf der Startseite lesbaren Intro und den ersten Absatz hier zwar eine inhaltliche Doppelung, aber immerhin weiß man sofort worum es geht. Das ist vielleicht sprachlich nicht schick, aber das komplette Neuschreiben der Meldungen führt hinterher nur zu Fehlern in der Sache.

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