Unglücksfall in Indoorkartanlage


Nienburg (ots) – Am Samstagnachmittag ereignete sich in der Drakenburger Indoorkartanlage „Kartodrom“ ein Unglücksfall. Bei einem Drei-Stunden-Rennen kam es zu einer erhöhten Kohlenmonoxidkonzentration in der Halle.

Um 15.00 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Bernd Fischer rückten 60 Kräfte der Feuerwehren Drakenburg, Rohrsen und Holtorf aus. Zudem kam der ABC-Zug zum Einsatz. Die Anzahl an Verletzten forderte sieben Rettungswagen.

Durch die Feuerwehr wurde das Kartodrom evakuiert und mit Gerät gelüftet.

Insgesamt wurden 13 männliche Personen durch das Einatmen von Kohlenmonoxid verletzt. Neun Personen mussten mit Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Nienburg, Stolzenau und Verden gebracht werden. Vier Betroffene benötigten keine ärztliche Behandlung. Bis auf einen 54-Jährigen Mann aus Helpsen, der im Verdener Krankenhaus stationär verblieb, konnten alle nach ambulanter Versorgung wieder entlassen werden.

Zur Unglückszeit fand ein sogenanntes Drei-Stunden-Rennen statt und alle Opfer waren Teilnehmer dieser Veranstaltung.

„Der Vorfall basiert auf einer Verkettung unglücklicher Umstände“, erklärt Polizeipressesprecherin Gabriela Mielke und ergänzt, dass ein Defekt an der Belüftungsanlage ausgeschlossen werden kann. Durch den mehrstündigen Fahrbetrieb stieg die Kohlenmonoxidkonzentration in der Halle an. Aufgrund der kalten Witterung und andauernden Minusgrade fand eine zusätzliche erforderliche Belüftung durch das vollständige Öffnen der Rolltore nicht statt.

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