Unfallversicherung stellt ToxBox vor


ToxBox (Foto: Martin Moritz, DGUV)Berlin (DGUV) – Ungesicherte Ladung kann gefährlich werden. Wenn gefährliche Fracht transportiert werden soll, muss neben den üblichen Sicherheitsvorkehrungen gesondert auf die Ladungssicherung geachtet werden – insbesondere beim Transport von Gasflaschen. Darauf weisen Unfallkassen und Berufsgenossenschaften im Rahmen ihrer Präventionskampagne „Risiko raus!“ hin.

Grundsätzlich muss der Fahrer jede Ladung vor Fahrtantritt prüfen und sichern, damit sie während der Fahrt nicht verrutschen kann – beim Transport von Gasflaschen besteht zudem die Gefahr, dass Gas austritt. Dazu Dr. Robert Kellner, Gefahrstoffexperte der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: Die Absperrventile der Gasflaschen müssen deshalb beim Transport dicht schließen und mit einer Schutzkappe gesichert sein.

ToxBox Entlüftung (Foto: Martin Moritz, DGUV)Außerdem muss beim Transport von Gasflaschen in geschlossenen Fahrzeugen für eine ausreichende Belüftung gesorgt werden, um eine Anreicherung von Gasen im Fahrzeuginnern zu verhindern.
Für den Kleinmengentransport von Gasflaschen in Kombifahrzeugen oder Kleinbussen hat das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) die ToxBox entwickelt, einen dichten Transportbehälter mit Belüftungssystem. Die Zwangsbelüftung erfolgt über eine Vorrichtung, die in die heruntergelassene hintere Seitenscheibe des Fahrzeugs eingeklemmt wird. Sie sorgt mit dem Fahrtwind dafür, dass die Luft durch den Transportbehälter strömt.

Mehr Information rund um die ToxBox unter: www.dguv.de/ifa/de/pra/toxbox/index.jsp

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