Unfallstatistik: Auch an Einsatzkräfte denken


Magdeburg (rd.de) – Die Veröffentlichung der Verkehrsunfallstatistik 2012 für Sachsen-Anhalt nahm am Montag (04.03.2013) die SPD-Fraktion des Landtags zum Anlass, an die Belastungen für Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zu erinnern.

Ein Rückgang der Verkehrstoten um insgesamt ein Viertel im Vergleich zu 2011 sei erfreulich. Dennoch bleibe das Verkehrsunfallgeschehen weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, urteilte die SPD. Im Vorjahresvergleich sei hier lediglich ein Rückgang von einem Prozent zu konstatieren. Zudem seien Vorfälle mit Personenschäden nur minimal (um ca. zwei Prozent) zurückgegangen.

„Bei dem Blick auf die Unfallstatistik dürfen auch den Einsatzkräften von Rettungsdiensten und Feuerwehren nicht vergessen werden“, so Rüdiger Erben, innenpolitischer Sprecher und stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagfraktion. „Sie sind teilweise unter Gefährdung ihrer eigenen Sicherheit zunehmend schweren und traumatisierenden Einsätzen ausgesetzt“, erinnerte der Politiker. Aus den knapp 80.000 Verkehrsunfällen in Sachsen-Anhalt gehen jährlich mehr als 10.000 Verletzte hervor.

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