Unfallserie: Wieder ein Verkehrstoter bei Cuxhaven


Cuxhaven / Wesermarsch (ots/rd.de) – Am Donnerstagmorgen verlor ein 64-jähriger Autofahrer auf der Lamstedter Straße auf regenfeuchter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und wurde erst von einem Straßenbaum jäh gestoppt.

Der Fahrer erlitt tödliche Verletzungen. Ein sich im Motorraum entwickelnder Schwelbrand, wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Hechthausen abgelöscht.

Das aktuelle Unfallgeschehen löst Betroffenheit bei der Polizei aus, denn der Landkreis erlebt derzeit eine wahre Unfallserie. Elf tödliche Verkehrsunfälle, dass sind doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum.

Der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch, Polizeioberrat Holger Kliem, verschaffte sich noch am Mittwoch einen persönlichen Überblick, unmittelbar am Unglücksort eines tödlichen Verkehrsunfalles auf der Autobahn 27 bei Hagen. Dort verlor ein 55-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall sein Leben. Sein Wagen geriet auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern und kam in Höhe der Anschlussstelle Hagen nach rechts ab. Schließlich krachte er in eine Baumreihe.

Am Dienstag wurden die Einsatzkräfte zu einem verheerenden Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang gerufen, bei dem eine Regionalbahn einen VW-Bus förmlich zermalmte und gleich zwei Personen ihr Leben verloren.

Polizeioberrat Kliem erklärte die immense Bedeutung der Verkehrssicherheitsarbeit bereits im Rahmen der Präsentation zur Verkehrsunfallstatistik 2008. „Wir sind alle gefordert“, appellierte Kliem an alle Institutionen, Behörden, Vereine und Einrichtungen. Die Polizei hatte festgestellt, dass Repression allein das Unfallgeschehen nicht reduziert. Die Aufklärungsarbeit müsse deshalb verstärkt werden.

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