Unfallserie auf Kölner Autobahnring


Köln (BF) – Mehrere Unfälle auf dem Kölner Autobahnring hielten Feuerwehr und Rettungsdienst am Dienstag, in Atem. Trotz guter Erster Hilfe kam für einen Motorradfahrer jede Hilfe zu spät.

Um 12:22 Uhr alarmierte die Leitstelle Feuerwehr und Rettungsdienst in die östliche Tunnelröhre der Autobahn 1 nördlich des Autobahnkreuzes West. Bei Eintreffen fanden die Einsatzkräfte Fahrzeugtrümmerteile, eine aufgerissene Mittelleitplanke und einen stark zerstörten Personwagen inmitten des Tunnels vor. Die verformte Mittelleitplanke hatte einen Lastzug beschädigt und fahrunfähig gemacht. Ein Fahrer wurde leicht verletzt.

Der Stau hatte sich mittlerweile bis zum Autobahnkreuz Nord entwickelt. Dort stießen gegen 13:40 Uhr zwei Autos und ein Lastwagen am Stauende zusammen. Dabei verformte sich ein Fahrzeug so stark, dass die verletzte Fahrerin nicht mehr aus ihrem Fahrzeug aussteigen konnte. Eine vorbeikommende Ärztin und Mitarbeiter des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes leisteten Erste Hilfe.

Der Rettungsdienst behandelte die verletzte Fahrerin im Auto. Nach der ersten Behandlung befreite die Feuerwehr die verletzte Fahrerin besonders schonend aus ihrem Auto. Der Rettungshubschrauber brachte die Verletzte mit dem Verdacht einer Rückenverletzung in eine Unfallklinik.

Gegen 17:30 Uhr ereignete sich ein tragischer Unfall am Stauende auf der Autobahn 4 zwischen dem Autobahnkreuz Gremberg und Heumar. Am Stauende fuhr ein Motorradfahrer auf einen Lkw auf und wurde mehrere Meter zurück auf die Fahrbahn geworfen. Er blieb leblos liegen. Ein Soldat, eine Polizistin und eine Ärztin leisteten Erste Hilfe und begannen mit einer guten Wiederbelebung.

Der Rettungsdienst übernahm die Wiederbelebung, während die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen Brand und Verkehr sicherte. Die Autobahn 4 musste in Fahrtrichtung Olpe komplett gesperrt werden. Nach einer Stunde bestand keine Hoffnung mehr für das Überleben des Motorradfahrers, die Notärztin musste seinen Tod feststellen.

In den Einsätzen waren beteiligt die Löschzüge Lövenich, Chorweiler und Marienburg, die Rüstzüge aus Weidenpesch und Marienburg sowie der Rettungsdienst aus Lövenich, Chorweiler, Weidenpesch und Marienburg und der Führungsdienst der Branddirektion.

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