Unfallfahrer lotste Helfer per Handy


Bergen (pol) – Gut, dass es Handys gibt. Ein 28-jähriger Autofahrer ist am Freitagmorgen auf der deutschen Ostseeinsel Rügen einen Abhang hinabgestürzt. Die Helfer fanden ihn nur, weil er sie per Handy zur Einsatzstelle lotste.

Gegen 6.25 Uhr war der Mann mit seinem Renault Clio auf der Kreisstraße 14 zwischen Bergen und Sassnitz (Insel Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) einen Abhang hergestürzt und hatte damit sein Auto „unsichtbar“ gemacht. Er selbst wusste nicht genau wo er war und konnte den Clio auf Grund seiner schweren Rückenschmerzen nicht verlassen. Immerhin aber hatte er ein funktionierendes Handy dabei, mit dem er einen Notruf absetzte.

Die Polizeibeamten gingen davon aus, dass sich die Unfallstelle am Storchennest befinden musste und fuhren die Strecke in der Dunkelheit mit Blaulicht und Sondersignal ab. Der Rüganer gab währenddessen per Handy an die Einsatzleitstelle weiter, was er sah und hörte. Der Disponent wiederum leitete die Informationen per Funk an die Kollegen im Streifenwagen weiter.

Nach etlichen Minuten war das schwarze Unfallfahrzeug gefunden. Es war ausgangs einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen, durch einen Zaun gebrochen und stand am Fuß des Abhanges zwischen zwei Bäumen.

Der Verunfallte wurde durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am Clio entstand Totalschaden.

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