Unfall vor den Augen des Notarztes


München (BF) – Eine schnellere Hilfe kann einem Verunfallten nicht zuteilwerden.

Als sich am Montagmittag (07.07.2014) ein Notarzt-Fahrzeug in München auf der Rückfahrt von einem Einsatz befand und an einer roten Ampel wartete, wurde die Besatzung Zeuge, wie sich vor ihren Augen ein Verkehrsunfall ereignete.

Ein 46-jähriger Radfahrer, der die Wolfratshauser Straße bei grün querte, wurde von Pkw erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Noch während der Fahrer des Notarzt-Einsatzfahrzeugs über Funk die Leitstelle über den Unfall informierte, begann die Notärztin mit der Erstversorgung des Patienten.

Zwei Fahrzeuge hinter dem Notarztfahrzeug wartete zufällig ein Rettungswagen des Roten Kreuzes in der Schlange. Auch deren Besatzung beteiligte sich umgehend an den Erstmaßnahmen. Der Rettungswagen hatte jedoch einen Patienten an Bord und konnte den Transport nicht übernehmen. Dies erledigte dann ein hinzu alarmierter Rettungswagen der Aicher Ambulanz unter Notarztbegleitung.

Der Radfahrer hatte laut Feuerwehr Glück im Unglück: Er erlitt offenbar nur leichtere Verletzungen im Bereich des Thorax und eine Kopfplatzwunde.

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