Unbekannter attackiert Passanten in Würzburger Innenstadt


Würzburg (pol) – Zum wiederholten Male innerhalb einer Woche wurde in der Würzburger Innenstadt ein nicht näher definiertes Gas versprüht. Beim letzten Zwischenfall dieser Art am Donnerstagabend wurden 24 Personen leicht verletzt.

Laut Polizei hätte ein Mann gegen 19:30 Uhr in der Dompassage Reizgas oder Pfefferspray versprüht und sei dann unerkannt verschwunden. In der Folge klagten zahlreiche Passanten über Unwohlsein und Atemprobleme. Ein Großaufgebot des Rettungsdienstes kümmerte sich um die Betroffenen, die nach den ersten Erkenntnissen nur leichte Verletzungen erlitten haben dürften. Zwei Verletzte wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. In der Regel handelte es sich um Atemwegsreizungen. Die Polizei spricht von 24 Betroffenen.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg war mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehrleute führten sofort Messungen durch, wobei sich herausstellte, dass es sich um keinen giftigen Stoff handelte. Mit Lüftungsgeräten machte die Feuerwehr die Dompassage wieder zugänglich.

Laut Polizei hatten sich ähnliche Vorfälle bereits wenige Tage zuvor ereignet. In der Nacht zum 8. April versprühten in einer Innenstadtgaststätte zwei Unbekannte Pfefferspray. Danach klagten einige Personen über Atemwegsreizungen. In der Nacht darauf gab es das gleiche Szenario in einer Diskothek an der Veitshöchheimer Straße. Auch hier versprühte ein Unbekannter Pfefferspray. Auch in diesem Fall gab es einige Leichtverletzte.

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