UN und Vodafone stellen Bericht über Katastrophenhilfe 2.0 vor


DisasterReliefDubai (rd.de) – Wie können die Informationen, die das Web 2.0 zur Koordinierung von internationalen Hilfseinsätzen bereithält, konsequenter genutzt werden? Dieser Frage ging die UN-Organisation OCHA zusammen mit der United Nations Foundation und der Vodafone Foundation nach. Auf einer Konferenz in Dubai wurden die Ergebnisse jetzt vorgestellt.

Der englischsprachige Bericht „Disaster Relief 2.0: The Future of Information Sharing in Humanitarian Emergencies“ beleuchtet unter anderen die Erfahrungen, die aus der Erdbebenkatastrophe in Haiti gemacht werden konnten, und leitet daraus Empfehlungen ab. Im Mittelpunkt steht die Feststellung, dass eine bessere Vernetzung zwischen „Web-2.0-Aktivisten“ und Hilfsorganisationen sinnvoll wäre.

“Die Herausforderung besteht darin, zu einer besseren Koordinierung zwischen den hierarchisch strukturierten Hilfsorganisationen und den sehr lose verbundenen technischen Unterstützergruppen des Internets zu kommen”, sagte UN Emergency Relief Coordinator Valerie Amos. Zusammengestellt von einem Forscherteam um John Crowley (Harvard Humanitarian Initiative), bietet der Report Information, die aus Interviews mit über 40 Experten gewonnen wurden. Viele von ihnen sammelten im Haiti-Einsatz wichtige Erfahrungen.

Kathy Calvin, Chefin der UN-Foundation, begrüßte den Bericht: “Humanitäre Krisen von Libyen bis Japan erinnern uns daran, dass schnelle und präzise Informationen unverzichtbar sind, um schnell und angemessen reagieren zu können.“

Disaster Relief 2.0: The Future of Information Sharing in Humanitarian Emergencies

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