Übung im Reichswaldtunnel


Übung am Reichswaldtunnel (Foto: Feuerwehr) Ratingen (ots) – Die Zusammenarbeit der Feuerwehr Ratingen mit den Feuerwehren des Kreises Mettmann, den Hilfsorganisationen, der Straßenmeisterei und der Polizei wurde am Sonntagmorgen im Tunnel Reichswaldallee geprobt.

Laut Übungsannahme war es in der Fahrtrichtung Mönchengladbach zu einem Unfall mit anschließendem Brand gekommen. Infolge der Rauchenetwicklung kam es vor dem Tunnelportal zu einem schweren Folgeunfall in den zwei PKW, ein LKW und ein holländischer Reisebus verwickelt wurde. Insgesamt wurden zwei Personen getötet und 20 Personen schwer verletzt und teilweise in den Fahrzeugen eingeklemmt.

Die Verletzten wurden realitätsnah von einer professionellen Verletztendarstellergruppe aus Holland gespielt. Die Kreisleitstelle in Mettmann alarmierte auf Grund existierender Gefahrenabwehrkonzepte neben der Feuerwehr Ratingen auch Einheiten aus dem gesamten Kreisgebiet. Insgesamt kamen ca. 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des DRK und der Johanniter-Unfall-Hilfe aus dem ganzen Kreisgebiet zum Einsatz.

Die Verletzten mussten teilweise mit hydraulischen Rettungsgeräten aus den Unfallfahrzeugen befreit werden. Anschließend wurden sie durch Notärzte gesichtet und über eine Patientenablage verschiedenen Krankenhäusern zugeführt. Der Bürgermeister der Stadt Ratingen und Führungskräfte der Feuerwehren des Kreises nutzten die Möglichkeit, als Beobachter sich vor Ort über den Ablauf der Übung zu informieren.

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