Übelkeit beim Yachtbauer – Ursache unklar


Giebelstadt (pol) – Die Meldung über einen ausgelaufenen Stoff und Übelkeit zahlreicher Personen löste gestern einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus.

Alarm bei der Firma Bavaria-Yachtbau in Giebelstadt: Dort soll im Laufe des Mittwochnachmittags ein unbekannter Stoff in einer Werkshalle ausgetreten sein. Die betroffene Produktionshalle wurde geräumt.

Bei dem Einsatz im Firmengelände der Bavaria Jachtbau war die Feuerwehr Giebelstadt mit 14 Mann vor Ort. Zwei Spezialisten der Berufsfeuerwehr Würzburg unterstützten sie ebenso wie vier weitere Spezialisten der so genannten „Analytischen Task-Force“ von der Berufsfeuerwehr Mannheim. Die Mannheimer Spezialeinheit wurde mit ihrem Equipment mittels Hubschrauber eingeflogen und analysierte vor Ort die in der Fertigungshalle gezogenen Luftproben.

Das Ergebnis erster Analysen liegt seit gestern 23.30 Uhr vor. Danach waren alle Befunde der Proben aus der Halle unkritisch.
Ursächlich könnte nach jetzigem Ermittlungsstand ein technischer Defekt an einem dort verwendeten Gabelstapler gewesen sein. Er wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Mit zehn Rettungsassistenten und Sanitätern wurden am Nachmittag unter Führung eines Notarztes die vierzehn über Symptome wie Übelkeit und Schwindel klagenden Beschäftigten medizinisch betreut. Nachdem eine Frau stationär in ein Krankenhaus aufgenommen worden war, erfolgte nochmals die Benachrichtigung der oben genannten Personen. Sie wurden aufgefordert, sich noch am Abend vorsorglich ärztlich untersuchen zu lassen. Anschließend konnten alle nach Hause entlassen werden. Auch der Gesundheitszustand der stationär aufgenommenen Frau ist stabil.

Die Ermittlungen dauern an und werden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?