Tubus-Fehllage hat für Notarzt juristisches Nachspiel


Klagenfurt (rd.de) – Ein Notarzt, der im österreichischen Bundesland Kärnten eine verunglückte Autofahrerin intubiert hatte, musste sich jetzt juristisch verantworten.

Laut eines Artikels der „Kleinen Zeitung“ war der Mediziner zu einem Verkehrsunfall gerufen worden. Dabei intubierte er noch im Fahrzeugwrack eine Patientin, die kurz danach starb. In der aufnehmenden Klinik wurde festgestellt, dass der Tubus nicht in der Trachea, sondern im Ösophagus lag. Juristen, Gutachter und nicht zuletzt Angehörige der Verstorbenen versuchen jetzt zu klären, welchen Einfluss der Fehler des Arztes für den Tod der Patientin hatte.

Den Beitrag der „Kleinen Zeitung“ können Sie hier lesen.

(17.09.2014)

One Response to “Tubus-Fehllage hat für Notarzt juristisches Nachspiel”

  1. Klaus Peter on September 17th, 2014 09:57

    Verfahren wurde eingestellt steht auf der Seite.
    „Im gerichtsmedizinischen Gutachten heißt es, dass die Kärntnerin an Atemlähmung sowie an einem Hirnödem gestorben sei.

    Die Verunfallte hat sich bereits bei Beginn der „notärztlichen Maßnahmen in einem Zustand befunden, welcher nahe am klinischen Tod war“, steht im gerichtsmedizinischen Gutachten, das zur Verfahrenseinstellung geführt hat.“

    Wird nix rauskommen dabei. Ende. Aus!

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