Transportverweigerung kann teuer werden


Kassel (rd.de) – Gestern hat das Bundessozialgericht entschieden, dass die Krankenkasse nicht für Kranken- und Rettungswagenkosten aufkommen muss, wenn der Patient den Transport verweigert.

Wer einen Rettungswagen herbeiruft, dann aber den Transport in die Klinik verweigert, muss für die entstehenden Kosten selbst aufkommen. Im vorliegenden Fall wollte eine Mutter sich nicht in ein Krankenhaus einweisen lassen, weil die Versorgung der Kinder nicht sichergestellt war. Die Krankenkasse lehnte den Ersatz der Anfahrtspauschale ab. Das Bundessozialgericht gab dem Kläger recht. Nicht die erste Entschiedung in dieser Richtung: Fehleinsätze wegen fehlender Indikation oder zu Hilfeleistungen, wie einen Patienten von Boden aufzuheben, müssen von den Krankenkassen nicht erstattet werden.

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