Tragischer Cabrio-Unfall auf der A31


Borken (ots) – Ein Cabriolet überschlägt sich, der Beifahrer wird heraus geschleudert und von nachfolgenden Verkehr überfahren, weitere Autos krachen in die Unfallstelle. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz.

Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten und acht Schwerverletzten hat sich gestern (3.11.09) gegen 19:15 Uhr auf der Autobahn 31 zwischen dem Verkehrskreuz Borken und der Anschlussstelle Reken ereignet.

Ein 35-jähriger Autofahrer aus dem Kreis Coesfeld befuhr mit seinem BMW Cabriolet die Autobahn in Richtung Oberhausen, als er aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern geriet. Das Fahrzeug überschlug sich, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und gelangte schließlich quer zur Fahrbahn zum Stillstand.

Bei dem Überschlag wurde ein 19-jähriger Mann aus dem Auto herausgeschleudert. Er blieb auf dem linken Fahrstreifen liegen. Ein nachfolgender 34-jähriger Autofahrer aus dem Kreis Borken erkannte den auf der Fahrbahn liegenden Mann zu spät und überrollte ihn. Der 19-Jährige verstarb an der Unfallstelle. Der Fahrer des Autos aus Borken wurde ebenfalls schwer verletzt.

Der Unfall-Fahrer des Cabriolets mit britischen Kennzeichen war zwischenzeitlich aus dem beschädigten Fahrzeug ausgestiegen und erkannte seinen auf der Fahrbahn liegenden Beifahrer. Er versuchte den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Dabei wurde er von einem Auto eines 49-jährigen Fahrers aus dem Kreis Neuss leicht erfasst. Der Fahrer aus Neuss und sein Beifahrer wurden schwer verletzt.

Ein weiteres nachfolgendes Fahrzeug gesteuert von einem 58-Jährigen aus Dorsten fuhr noch in die Unfallstelle hinein. Die Insassen des Dorstener Wagens verletzten sich dabei schwer. Der Cabrio-Fahrer wurde durch diesen Aufprall schließlich auch noch schwer verletzt.

Die Autobahn in Richtung Oberhausen wurde voll gesperrt. Die Richtungsfahrbahn Emden musste für die Landung eines Rettungshubschraubers auch für eine Stunde voll gesperrt werden.
Die Feuerwehr Gescher erschien mit 30 Feuerwehrkräften und Rettungskräften vor Ort.
Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt.

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