Toter fiel erst bei Verkehrskontrolle auf


Pomellen (pol) – Erst im Rahmen einer Verkehrskontrolle fiel heimreisenden Polen am Donnerstagvormittag kurz vor dem Grenzübergang Pomellen auf der A 11 auf, dass einer ihrer Mitfahrer tot war. 

Wie die Polizeidirektion Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) mitteilte, hielten am vergangenen Donnerstag gegen 10:20 Uhr Beamte der Bundespolizei einen polnischen Vito Mercedes vor der Grenze an, um diesen zu kontrollieren. Drei der vier Insassen des Fahrzeuges versuchten daraufhin vergeblich, ihren 56-jährigen Mitfahrer zu wecken. Er war tot.

Die anwesenden Polizeibeamten leisteten erfolglos Erste Hilfe. Der hinzugezogene Notarzt geht nach ersten Feststellungen davon aus, dass der verstorbene Pole zu diesem Zeitpunkt schon seit zwei Stunden tot war.
 
Wie die Polizei weiter mitteilt, befanden sich die Polen seit Mittwochabend auf der Heimreise aus Frankreich, um das Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familien zu verbringen. In Frankreich hielten sie sich über einen Monat auf und arbeiteten als Maurer.

Laut Zeugenaussagen soll der Mann auf der Heimreise erhebliche Mengen Alkohol getrunken haben. Hinweise, die auf eine Straftat hätten schließen lassen können, wurden nicht festgestellt.  Am Institut für Rechtsmedizin Greifswald wurde noch am heutigen Freitag eine Sektion zur Klärung der genauen Todesursache durchgeführt.

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