Tote und Verletzte an Silvester


Bremen (rd.de) – Tote und mehrere zum Teil schwer Verletzte melden Polizei sowie Rettungsdienst in ihren Bilanzen zur Silvesternacht 2013.

Kurz nach Mitternacht waren Rettungsleitstelle und Polizei nach Hemslingen (Niedersachsen) in den Birkenweg gerufen worden. Dort hatte ein 36-Jähriger abseits einer privaten Silvesterparty einen so genannten Polenböller auf einer angrenzenden Wiese angezündet. Offensichtlich wollte er den Knallkörper in einem eingegrabenen Rohr zur Detonation bringen. Der Böller explodierte vermutlich zu früh und verletzte den 36-Jährigen so schwer, dass die alarmierte Notärztin vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte.

Einen Toten meldet die Polizei im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern auch aus Ammerbuch-Entringen (Baden-Württemberg). Hier zog sich ein 31-jähriger Mann beim Abbrennen eines Feuerwerkkörpers gegen 00.05 Uhr tödliche Verletzungen zu. Die näheren Umstände sind noch unklar. Bislang ist lediglich bekannt, dass sich der Mann mit weiteren Personen auf einer Wiese aufhielt, um von dort das Feuerwerk zu beobachten und selbst Feuerwerkskörper zu zünden. Nach Medienberichten soll in Heidelberg ein 28-Jähriger ebenfalls ums Leben gekommen sein, als er durch ein Hallendach brach und in die Tiefe stürzte.

In Aschaffenburg (Bayern) stürzte beim Zünden von Feuerwerkskörpern ein 24-Jähriger sechs Meter tief. Der Mann war mit mehreren Personen gegen Mitternacht auf das Dach einer Garage geklettert, um das Feuerwerk besser zu sehen. Beim Versuch, einen Feuerwerkskörper zu zünden, rutschte der Mann aus. Er brach durch das Dach, fiel sechs Meter in die Tiefe und schlug mit dem Kopf auf. Der 24-Jährige erlitt laut Polizei schwere Kopfverletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst und einem Notarzt versorgt und dann in das Klinikum Aschaffenburg gebracht.

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