Tödlicher Unfall im Gegenverkehr


(Foto. BRK BGL)Bad Reichenhall (BRK/ml) – Eine 65-jährige Österreicherin ist am Donnerstagvormittag bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2101 zwischen Antonibergtunnel und Thumsee lebensgefährlich verletzt worden und gegen Mittag im Unfallkrankenhaus Salzburg verstorben.

Die Frau war aus bisher ungeklärter Ursache mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden Pkw zusammengestoßen. Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei waren im Einsatz.

Der Unfall ereignete sich gegen 9 Uhr. Den bisherigen Ermittlungen der Polizeiinspektion Bad Reichenhall zufolge fuhr die 65-Jährige mit ihrem grünen Mitsubishi von Schneizlreuth kommend auf der Gefällstrecke des Anthoniberges hinab in Richtung Bad Reichenhall. Aus bisher ungeklärter Ursache – laut Polizei vermutlich durch einen Fahrfehler oder Unterschätzung der kurvigen Strecke – kam der Wagen ins Schleudern und geriet auf die linke Straßenseite, wo er mit der Fahrzeugseite gegen den entgegenkommenden roten Ford eines 29-jährigen Österreichers prallte.

Hinzukommende Verkehrsteilnehmer leisteten sofort Erste Hilfe und setzten bei der Integrierten Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die daraufhin die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall, den Löschzug Karlstein und das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen und dem Reichenhaller Notarzt alarmierte. Die schwerst verletzte 65-Jährige wurde von den Rettungsassistenten aus ihrem Fahrzeug befreit und musste an der Unfallstelle wiederbelebt werden. Die nachgeforderte Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ flog sie im Anschluss zum Unfallkrankenhaus Salzburg, wo sie gegen Mittag verstarb. Eine Krankenwagen-Besatzung des Österreichischen Roten Kreuzes brachte den nach erster Einschätzung leicht verletzten 29-jährigen Unfallgegner ebenfalls zum Unfallkrankenhaus Salzburg.

35 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit sechs Fahrzeugen vor Ort; sie unterstützten die Rettungsarbeiten, regelten den Verkehr, stellten den Brandschutz sicher, richteten einen Hubschrauberlandeplatz ein und reinigten die Fahrbahn. Die Staatsstraße war während der Rettungs- und Bergearbeiten komplett gesperrt, wobei der restliche Verkehr bis 12.45 Uhr durch Polizei und Feuerwehr großräumig über die B21 umgeleitet wurde. Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall nahmen den genauen Unfallhergang auf und forderten zur Ursachenklärung einen Gutachter nach.

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