Tödlicher Badeunfall im Tachinger See


TACHING (pol) – Ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis Altötting wurde gestern Abend nach stundenlanger und  aufwändiger Suchaktion tot aus dem Tachinger See geborgen.  

Der 50-Jährige befand sich gestern zusammen mit Frau und Kind beim Baden am Tachinger See. Gegen 14:00 Uhr ging er alleine zum Schwimmen. Als er gegen 15:30 Uhr immer noch nicht zurückkehrte, informiert die Ehefrau die Wasserwacht. Nachdem erste Suchaktionen ergebnislos verliefen, wurden gegen 17:00 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmiert. Rund 200 Kräfte von Wasserwacht, Feuerwehr und Polizei suchten daraufhin nach dem Vermissten. Aufgrund der aufwändigen Suchaktion musste gegen 18.20 Uhr der Badebetrieb am sehr gut besuchten Strandbad eingestellt werden. Die Gäste wurden zum Verlassen des Badeplatzes aufgefordert.

Gegen 20:15 Uhr konnte der 50-Jährige im Tachinger See, mittels eines eigens mit einem Polizeihubschrauber eingeflogenen Sonargerätes der Wasserschutzpolizei Prien am Chiemsee, geortet und gegen 20:40 Uhr von Tauchern der Wasserwacht geborgen worden. Ein Arzt stellte den Tod des Mannes fest. Ehefrau und Kind wurden am Einsatzort durch das Kriseninterventionsteam Freilassing betreut.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein hat die Todesfallermittlungen übernommen. Bislang gibt es keine Zeugen für den Badeunfall.

Am Einsatz waren insgesamt 14 Ortsgruppen Wasserwacht mit 106 Einsatzkräften, 23 Tauchern und 15 Booten, die Feuerwehren aus Taching, Tengling, Tettenhausen und Waging sowie Beamte der Polizeiinspektion Laufen und der Wasserschutzpolizei Prien am Chiemsee beteiligt.

One Response to “Tödlicher Badeunfall im Tachinger See”

  1. Mario Gongolsky on Juli 21st, 2010 10:21

    Vom DLRG Truchtlaching erhalten wir folgenden Korrekturen zur Polizeimeldung:
    Die Person wurde nicht durch Wasserwacht sondern DLRG Taucher geborgen.
    Unter den 200 Kräften waren auch Helfer der DLRG Schnelleinsatzgruppen aus Truchtlaching und Traunstein im Einsatz. Desweiteren waren 14 Ortgruppen von Wasserwacht und DLRG beteiligt.
    Das Kriseninterventionsteam kam nicht aus Freilassing.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?