Tödliche Unfälle in Tankbehältern


Krefeld/Moers (pol) – Gleich zweimal kam es am Montagabend (14.01.2013) in Nordrhein-Westfalen zu tödlichen Arbeitsunfällen. In beiden Fällen ereigneten sich die Unfälle in entleerten Tankbehältern.

In Krefeld-Uerdingen stürzte ein tschechischer Schiffsführer in den nicht entgasten Tankraum seines Tankmotorschiffs. Zuvor hatte dieses den Gefahrgut-Rohstoff Naphta (UN 1268) geladen und befand sich auf dem Rhein.

Der Mann wurde nach Polizeiangaben unter schwerem Atemschutz durch die Feuerwehr Krefeld gerettet. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Ein Besatzungsmitglied, das sich bei einem Rettungsversuch Verletzungen zuzog, musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sohn des Schiffsführers – ebenfalls Mitglied der Besatzung – erlitt einen Schock.

Der zweite derartige Unfall ereignete sich am Montag gegen 20.15 Uhr in Moers. Dabei kamen zwei Männer bei einem Arbeitsunfall an der Gutenbergstraße ums Leben.

Die beiden 41 und 48 Jahre alten Männer hatten den Auftrag, den Kessel eines Lkw-Sattelaufliegers zu reinigen. Wenig später fanden sie Mitarbeiter der Spedition leblos im Auflieger vor. Auch hier konnte der Notarzt nur noch den Tod der beiden feststellen. Informationen über die letzte Ladung des Lkw liegen nicht vor.

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