THW muss sich um den Nachwuchs sorgen


Bonn (rd.de) – Mit dem Ende der Wehrpflicht werden dem Technischen Hilfswerk jährlich einige tausend Männer fehlen, die sich bislang vom Dienst in der Bundeswehr haben freistellen lassen. THW-Präsident Albrecht Brömme bestätigte in einem hausinternen Interview indirekt Zeitungsberichte der letzten Tage.

Nach den Ausführungen Brömmes, blieben 70 Prozent der Freisteller beim THW aktiv. Die werden in den kommenden Jahren wegfallen. Zwar verliert das THW damit nicht auf einen Schlag tausende Helfer, aber die Nachwuchsgewinnung erhält mit dieser Entwicklung einen völlig neuen Stellenwert: „Jetzt müssen wir uns auch bemühen, den Frauenanteil zu erhöhen und auf verstärkt auf Menschen mit Migrationshintergrund zuzugehen. Der Anteil der Neueintritte von Frauen ist bereits in den vergangenen Jahren gestiegen“, berichtet Brömme und weist darauf hin, dass man kein deutscher Staatsbürger sein, um sich im THW zu engagieren.

2 Responses to “THW muss sich um den Nachwuchs sorgen”

  1. ASBRettSan on Juli 4th, 2011 13:38

    Alle haben Nachwuchssorgen, nicht nur das THW.

  2. locco on Juli 4th, 2011 16:43

    So ziemlich jede Organisation die auf den Wehr- oder Zivildienst zugriffen hat, hat nun Probleme die unbesetzten Stellen zu füllen. Der BFD verbessert die Situation nicht.

    Dann sollten die Hios mal ihre Attraktivitätsprogramme starten.

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