Symposium „Intensivmedizin“ in Bremen


Bremen (pressebox) – Rund 4.000 Teilnehmer treffen sich zwischen dem 18. und 20. Februar 2009 zum 19. Symposium „Intensivmedizin + Intensivpflege“ im Congress Centrum Bremen sowie in der Messe Bremen. Auf dem Programm stehen 156 Workshops und Sessions mit rund 450 Vorträgen und drei zu vergebende Preise. Auch das Rettungsfachpersonal stehen einige interessante Themen auf dem Programm.

Mittwoch, 18. Februar 2009, 8.45 bis 10.45 Uhr, Salon Roselius:
„Notfallmedizin unter besonderen Bedingungen“ widmet sich speziellen Problemen. Strahlenunfälle und Schwerbrandverletzte sind seltene, aber realistische Herausforderungen, denen sich Rettungsdienst und Notärzte stellen müssen. Mit den öffentlichen Ressourcen für den Katastrophenfall und den Gender-Aspekten werden dagegen gesellschaftliche Probleme angesprochen, die nur selten im Fokus der medizinischen Betrachtung stehen, aber in ihren Konsequenzen die Patienten unmittelbar betreffen.

Donnerstag, 19. Februar 2009, 11 bis 13 Uhr, Borgward-Saal:
Die „Ethik im Rettungsdienst“ stellt die beteiligten Rettungskräfte oft vor schwierige Entscheidungen. Die Vortragsreihe zu diesem Thema widmet sich einigen speziellen Fällen. Auf dem Plan stehen: „Notfallmedizin beim alten Menschen – ist weniger mehr?“, „Therapie bei Patientenverfügungen – ein Problem für den Notarzt?“ und „Notfallmedizin am Lebensende – wenn der Jurist kommt“.

Freitag, 20. Februar 2009, 8.45 bis 10.45 Uhr, Kaisen-Saal:
Analgesie, das Ausschalten von Schmerzen, und Sedierung (Beruhigung) sind wesentliche Bestandteile der intensivmedizinischen Therapie. War es vor einigen Jahren noch üblich, Patienten narkoseähnlich auf der Intensivstation zu sedieren, strebt man heute einen wachen und kooperativen Patienten an. Neueste Daten zeigen, dass Patienten, bei denen ein täglicher Aufwachversuch kombiniert mit einem Spontanatmungsversuch durchgeführt wird, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der es nur einen Spontanatmungsversuch gab, eine verringerte Ein-Jahres-Mortalität haben.

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