Suizidversuch auf Hochstand


Schopfheim (pol) – Zu einem spektakulären Einsatz von Polizei, Rettungsdienst und Notarzt kam es am Montagnachmittag (03.06.2013) in einem Waldstück bei Schopfheim-Wiechs.

Kurz vor 13:30 Uhr entdeckte ein Jagdpächter auf einem Hochstand einen 42-jährigen Mann. Dieser hatte sich eine Schlinge um den Hals gelegt und hielt ein Messer in der Hand, mit dem er sich bereits stark blutende Wunden zugefügt hatte.

Der Jagdpächter alarmierte sofort die Polizei, die wenig später am Hochstand eintraf.

Alle Versuche, den offenbar stark depressiven Mann von seinem Vorhaben abzubringen, waren vergebens. Auch ein zwischenzeitlich eingetroffener Notarzt und der Rettungsdienst fanden keinen Zugang zu dem Mann.

Mit Unterstützung weiterer Streifen gelang es der Polizei schließlich, sich dem Mann unbemerkt zu nähern. Dieser befand sich in einem äußerst kritischen Zustand. Mehrere Beamte erklommen daher den Hochstand und hielten den Mann fest. Anschließend wurde das Seil durchgeschnitten und der Schwerverletzte dem Rettungsdienst übergeben. Zur weiteren Behandlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

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