Südpfalz mit einheitlicher Notrufnummer 112


Landau (DRK) – Mit dem Neubau der Integrierten Leitstelle Südpfalz in Landau, wurde für den Bereich Südpfalz die organisatorische Zusammenlegung der Leitstellen der Feuerwehren und des Rettungsdienste vollzogen. Der Notruf wurde einheitlich auf die 112 umgestellt.

Im Rahmen der offiziellen Einweihung hob Ministerpräsident Kurt Beck die Bedeutung der Bündelung der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in einer sogenannten „Integrierten Leitststelle“ hervor, welche zukünftig die Hilfeersuchen und Koordination des Rettungsdienstes, des Brandschutzes, der Allgemeinen Hilfe und des Katastrophenschutzes der Südpfalz in einer Leitstelle bearbeitet und koordiniert.

Die Integrierte Leitstelle Südpfalz versorgt als eine der geplanten acht Integrierten Leitstellen in Rheinland-Pfalz, die Gebietskörperschaften der Landkreises Germersheim, Südliche Weinstraße und Südwestpfalz, sowie der kreisfreien Städte Landau, Pirmasens und Zweibrücken mit insgesamt 460.000 Einwohner und koordiniert jährlich ca. 85.000 Rettungsdienst- und ca. 5.000 Feuerwehreinsätze.

Notrufnummer 112

Mit dem Neubau und neuer Kommunikationstechnik wurde nun auch für die Südpfalz die Verwendung der einheitlichen Notrufnummer 112 für alle nichtpolizeilichen Hilfeersuchen umgesetzt, und gilt nunmehr auch für den Rettungs- und Notarztdienst.

Ein großer Vorteil der Notrufnummer 112 ist, dass diese vom Festanschluss wie vom Mobilfunknetz immer ohne Vorwahl verwendet werden kann – dies egal, ob es sich um einen medizinischen Notfall oder um eine Brandmeldung handelt. Die Disponenten der Integrierten Leitstelle besitzen eine rettungsdienstliche wie brandschutztechnische Grundausbildung zur Beurteilung der unterschiedlichen Einsatzmeldungen.

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