Suchaktion nach vermeintlichem Mitfahrer


Eningen (pol) – Nach einem Verkehrsunfall, bei dem sich ein 22-jähriger Autofahrer mittelschwere Verletzungen zuzogen hatte, hatte die Polizei am frühen Donnerstagmorgen nahe Eningen eine größere Suchaktion in die Wege geleitet. Es war nicht auszuschließen, dass ein vermeintlicher Mitfahrer möglicherweise hilflos umherirrt oder irgendwo verletzt zusammengebrochen sein könnte. 

An der Suchaktion beteiligten sich neben starken Polizeikräften samt Polizeihundeführern auch ein Polizeihubschrauber sowie insgesamt 30 Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdienstes, der Schnelleinsatzgruppe des DRK, der Rettungshundestaffel Reutlingen, der Malteser-Rettungshundestaffel und der DRK-Bereitschaft Eningen. Für die Suchmaßnahmen im näheren Umfeld leuchtete die Feuerwehr die Unglücksstelle mit Scheinwerfern aus.

Der vermeintliche Beifahrer konnte schließlich am Handy erreicht werden. Seinen Angaben zufolge befand er sich zur Unfallzeit nicht in dem verunglückten Fahrzeug, sodass die Suchmaßnahmen wieder eingestellt werden konnten. Aufgrund der Äußerungen des verletzten 22-jährigen Fahrzeugführers musste zunächst davon ausgegangen werden, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls eine weitere Person im Wagen aufgehalten hatte.

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