Sturmeinsatz auf dem Zwischenahner Meer


Bad Zwischenahn (DLRG) – Um 15:47 Uhr setzte am Samstag (11.05.2013) auf dem Zwischenahner Meer bei Oldenburg plötzlich Starkregen und Wind der Stärken 8 – 10 ein. Ein ganzes Regattafeld mit 18 Schiffen kenterte daraufhin. Auch die Starkwind erprobten „Formular 18 – Regattasegler“ konnten bei diesen Windverhältnissen ihre Katamarane nicht mehr halten.

Begleitet wurde der Sturm von plötzlich auftretendem „Seenebel“ und Wellen, die laut DLRG höher als 1,50 Meter waren.

Die drei auf dem See stationierten Motorrettungsboote der DLRG waren vor Ort und sorgten sich um die Segler und deren Boote. Alle Segler wollten bei ihren Schiffen bleiben. An ein Aufrichten war aber nicht zu denken, weil der Sturm ca. 30 Minuten anhielt.

Wachleiter Nico Reiners war selbst vor Ort, um darauf zu achten, dass keine Segler von ihren Booten weggetrieben wurden oder sich verletzten.

Am Nordostufer kenterten zwei Männer mit ihrem Kajütschiff. Sie trugen nur Ölzeug, aber keine Schwimmwesten. Beim Eintreffen der DLRG klammerten sie sich an ihr Schiff. Sie machten einen erschöpften Eindruck. Die Wassertemperatur betrug lediglich 13 Grad Celsius. Eine Übergabe an den Rettungsdienst lehnten sie aber ab.

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