Stundenlang im Wrack ausgeharrt


Mülheim an der Ruhr (ots) – Vermutlich mehrere Stunden musste ein Autofahrer am Donnerstag (05.12.2013) schwer verletzt in seinem verunglückten Fahrzeug ausharren, ehe er zufällig entdeckt wurde.

Kurz nach 06:00 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der Kölner Straße in Saarn alarmiert. Feuerwehr, Rettungsdienst und eine Notärztin kümmerten sich bereits um einen schwerverletzten 28- jährigen Mülheimer.

Nach bisherigen polizeilichen Feststellungen war der junge Mann offenbar bereits Stunden zuvor zu seiner Arbeitsstelle aufgebrochen. Unangemessene Geschwindigkeit und vermutlich eine eisglatte Fahrbahn könnten dann zu dem folgenschweren Unfall geführt haben.

Kurz hinter der Markenstraße verlor der Mann die Gewalt über sein Fahrzeug, schleuderte über den Gehweg, prallte gegen einen Baum und durchbrach einen Maschendrahtzaun. In einer etwa 1,5 Meter tiefen Böschung blieb der schwarze Pkw schwer beschädigt liegen.

Eine 46-jährige Frau war mit ihrem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit. In der Dunkelheit bemerkte sie den Wagen und hörte Schmerzlaute aus dem Autowrack. Erfolglos versuchte sie zunächst, Fahrzeuge anzuhalten und um Hilfe zu bitten. Erst beim dritten Versuch konnte sie einen Wagen anhalten und den Notruf absetzen.

Schwer verletzt und unterkühlt kam der Mann zur Behandlung in ein Duisburger Krankenhaus.

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