Strohpuppe ruft Rettungskräfte auf den Plan


Korbach (ots) – Ein 41-jähriger Mann aus dem Knüllwald (Schwalm-Eder-Kreis/Hessen) war am Dienstagvormittag mit seinem Pkw im Edertal unterwegs und legte an dem Radweg zwischen Bad Wildungen und Wega in der Nähe eines einzelnen Gutes eine Pause ein.

Dort machte er dann eine Entdeckung, die er so schnell nicht vergessen wird. Aus einer Entfernung von etwa 30 Metern entdeckte er eine bekleidete Person, die in der Nähe einer Brücke an einem Baum hing. Der Knüllwälder ging davon aus, dass sich dort ein Mensch das Leben genommen hat und verständigte sofort die Rettungskräfte.

Notarzt, Rettungswagen, Polizei und später auch die Feuerwehr machten sich sofort auf dem Weg zum Einsatzort. Erst als die Rettungskräfte näher an den Einsatzort gelangten, stellten sie fest, dass es sich um eine Strohpuppe handelt, die dort – täuschend echt – an einem Baum hing.

Bei den anschließenden polizeilichen Erhebungen konnte ermittelt werden, dass die Puppe dort schon seit geraumer Zeit hängt. Die Eigentümer des nahen Gutes hatten sie im Baum platziert. Das Ganze war als „Spaß“ gedacht. Dieser „Spaß“ kann nun teuer zu stehen kommen, denn die Rettungskräfte prüfen, ob sie diesen Einsatz in Rechnung stellen können.

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