Streit um Gesundheitskarte spitzt sich zu


Bonn (rd.de) – Der Streit um die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte droht in einem Eklat zu münden. Zu den Sicherheitsbedenken gesellt sich nun ein Streit um die Teilnahmepflicht der Ärtzeschaft.

Die AOK Nordrhein/Hamburg wird vorerst offenbar keine elektronischen Gesundheitskarten ausgeben. Die Kassenärztlichen Vereinigungen wollen von einer Zwangsteilnahme der Ärzteschaft bei der neuen Datenkarte nichts wissen und die Kasse unter diesen Voraussetzungen nicht starten.

Der Virchowbund brandmarkte die elektronischen Gesundheitskarte in einer Berliner Plakataktion als Geldverschwendung und die FDP-Bundestagsfraktion warnt vor einem Sicherheits-GAU bei der zentralen Speicherung der sensiblen Gesundheitsdaten.

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