Streit um Freiwilligendienste beigelegt


Berlin (rd.de/ots) – Die in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zusammengeschlossenen Verbände und der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Josef Hecken, haben den Streit um das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienstes (BFD) beigelegt.

Die Wohlfahrtsverbände wollen bis zum 31.10.2011 8.000 – 10.000 BFD-Verträge abgeschlossen haben. Dafür wird der Bund die Finanzierung von 30.000 aktuellen FSJ-Stellen übernehmen.

„Ich freue mich über diese konstruktive Vereinbarung mit dem Familienministerium, mit der auch einige Missverständnisse der letzten Tage ausgeräumt wurden“, erklärt Clemens Graf von Waldburg-Zeil. Das Freiwillige Soziale Jahr sei verlässlich gesichert und werde gegenüber den früheren Jahren weiter ausgebaut. „Wir werden die nächsten Monate intensiv nutzen, damit auch der Bundesfreiwilligendienst ein Erfolg wird“, so Graf von Waldburg-Zeil.

Die Hilfsorganisationen sahen sich unter Druck, weil das Ministerium eine Verschleppung des schwach angenommenen Bundesfreiwlligendienstes zugunsten der FSJ-Plätze befürchtete und damit gedroht hatte die Zahl der FSJ-Plätze zu begrenzen.

One Response to “Streit um Freiwilligendienste beigelegt”

  1. Sepp Daxberger on August 5th, 2011 16:30

    Tja, da gehen sie dahin unsere Steuergelder zum Wohle der Wohlfahrtsverbände.
    Es wäre zu prüfen ob hier nicht eine Veruntreuung von Steuergeldern vorliegt oder eine Wettbewerbsverzerrung bei gewissen Dienstleistungen.
    Besser wäre es, der Bund würde das Geld in den Rettungsdienst stecken und dafür sorgen, dass Vollzeitarbeitsplätze entstehen.
    Aber so ist sie halt die Politik, immer auf das Wohl der Organisationen bedacht, wo sie die diversen Posten bekleiden.

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