„Stinkbombe“ sorgt für Großeinsatz


Lunden (RKiSH) – Weil unbekannte Täter eine Stinkbombe in einer Schule in Lunden (Kreis Dithmarschen) öffneten, mussten sechs Kinder am Mittwochmorgen (14.08.2013) in Krankenhäuser transportiert werden. Insgesamt 33 Schüler wurden ambulant versorgt.

Anfangs meldeten sich 20 Kinder, die unter Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen litten. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Lunden ließ umfangreich den Rettungsdienst nachalarmieren. Kräfte der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH), der SEG des DRK Dithmarschen, aus dem Kreis Nordfriesland und des THW rückten an. Zudem kam ein Gefahrgutzug aus Dithmarschen zum Einsatz.

Fünf Rettungswagen dienten als Untersuchungsräume für die Kinder – zwölf RTW-Besatzungen waren insgesamt vor Ort. 33 Personen meldeten sich bei den Einsatzkräften. Auch ein Kinderarzt wurde hinzugezogen.

Experten vermuten Buttersäure als Auslöser der Symptome. In den Laboren der Feuerwehr Hamburg untersuchen Spezialisten den Stoff.

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