Standardisierte Notfallabfrage in Rostock


Rostock (pm) – In der Feuer- und Rettungsleitstelle der Hansestadt Rostock wird ab sofort ein standardisiertes medizinisches Abfrage-Protokoll eingeführt. Ziel ist die weitere Verbesserung der Disponierung von Einsatzkräften des Rettungsdienstes bei Nothilfe-Ersuchen.

Durch gezieltes Erfragen bestimmter Kriterien wie Ansprechbarkeit und Atmung sollen wirklich lebensbedrohliche Zustände besser erkannt und durch sofortige Entsendung einer Notärztin oder eines Notarztes adäquat behandelt werden. Auch bei Verkehrsunfällen kann durch gezieltes Nachfragen sofort eine ausreichende Menge von Rettungsmitteln zum Einsatz geschickt werden, so dass spätere Nachalarmierungen reduziert werden können.

Mit diesem neuen Abfrage-Protokoll orientiert sich das Brandschutz- und Rettungsamt an den Erfahrungen der Leitstellen anderer Städte wie zum Beispiel Hamburg oder Stralsund. Die Einführung wurde gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Wirtschafts-Psychologin Anja Ozik-Scharf vom Institut für angewandtes Management vorbereitet und begleitet.

Die Etablierung eines Notruf-Abfrage-Standards optimiert einerseits die Disponierung und sichert andererseits den Disponenten fachlich ab. Der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes des Brandschutz- und Rettungsamtes, Dr. Bert Werner sowie der Leiter der Leitstelle, Stefan Kieckhöfer, erhoffen sich eine Erhöhung der Disponierungsqualität und damit eine Verbesserung der rettungsdienstlichen Versorgung der Rostockerinnen und Rostocker.

One Response to “Standardisierte Notfallabfrage in Rostock”

  1. Irlen on März 21st, 2011 22:35

    Hauptsache es kommt im Notfall überhaupt ein Notarzt

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?