Stahlträger erschlägt Arbeiter


Warendorf (ots) – Am Montagmittag (31.08.09) kam ein 49-jähriger Mann bei einem Arbeitsunfall in einem metallverarbeitenden Betrieb in Warendorf ums Leben.

Der aus Warendorf stammende Mann war mit dem Transport von Stahlträgern mittels eines Magnetkranes beschäftigt und führte den Kran selbst. Die zu transportierenden Träger waren 18 Meter lang und etwa 450 Kilogramm schwer. Den Vormittag über hatte der 49-Jährige bereits mehrere dieser Träger in der Halle umgelagert.

Zur Unfallzeit löste sich ein Träger in acht Meter Höhe vom Kran und schlug dem 49-Jährigen auf den Kopf. Er erlitt schwerste Verletzungen. Trotz notärztlicher Versorgung an der Unfallstelle verstarb der Arbeiter noch am Unfallsort.

Zwei Notfallseelsorger leisteten den schockierten Arbeitskollegen des seit Jahren in der Firma beschäftigten 49-jährigen Beistand. Ursache des Unfalls war möglicherweise, dass der sperrige und dadurch schwierig zu transportierende Stahlträger in der Halle gegen einen Betonpfosten gestoßen ist. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Die zuständige Stelle für den Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung Münster wurde eingeschaltet.

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