Staatsanwaltschaft prüft DRK-Abrechnungen


Ratzeburg (rd.de) – Wegen Unregelmäßigkeiten bei der Kostenabrechnung ist das DRK im Herzogtum Lauenburg in die Schlagzeilen geraten. Während der Kreis mit einer vorzeitigen Kündigung des Vertrages droht, hat die Staatsanwaltschaft nun Unterlagen und Festplatten sichergestellt.

Die Abrechnungen gegenüber dem Kreis aus dem Jahre 2008 waren zumindest wenig transparent. Der eingesetzte Wirtschaftsprüfer sollte Licht in das Dunkel der Abrechnung bringen. Zu einer Befriedung der Situation zwischen DRK und Kreis haben die Ergebnisse offenbar wenig beigetragen. Der Kreis überlegt, ob er den Rettungsdienstvertrag mit dem DRK außerplanmäßig aufkündigen soll.

Wie die Lübecker Nachrichten heute berichten, hat die Staatsanwaltschaft mehrere Stunden lang in der DRK-Kreisgeschäftsstelle Ratzeburg Unterlagen gesichtet und abtransportiert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt auf eine weiter zurückliegende Anzeige des Kreises hin. Das ist überraschend, weil die Wirtschaftsprüfung den Verdacht des betrügerischen Handelns nicht weiter erhärtete.

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